News - 25.05.2020

Ausbildung Elektroniker/in für Maschinen- und Antriebstechnik

Ausbildung wird bei uns GROSS geschrieben und unter unseren insgesamt 5 Ausbildungsberufen ist auch der/die Elektroniker/in für Maschinen- und Antriebstechnik. Diesen Beruf stellen wir hier an dieser Stelle gerne näher vor:

   Der Job eines/einer Elektroniker/in für Maschinen- und Antriebstechnik ist es Dinge zum Laufen zu bringen und dafür zu sorgen, dass das so bleibt. Sei es bei der Herstellung der komplexesten Maschinen mit Schalt- und Steuerschränken, als auch bei der Fehlersuche wenn bei einem Motor nichts mehr geht.

   In der ersten Phase der Ausbildung geht es erst einmal ans feilen, fräsen, drehen, wickeln, das Einlegen von Drähten in eine Spule und vieles mehr. Es werden also die handwerklichen Voraussetzungen geschaffen und dabei sind Grundkenntnisse in der Metallbearbeitung durchaus hilfreich. Auch eine sorgfältige Arbeitsweise ist ideal da später in einem Elektromotor alles exakt verarbeitet sein muss damit dieser auch wirklich funktioniert.

   Dann geht es aber schon weiter mit den anspruchsvolleren Sachen wie Schalt- und Steuerschränke so einstellen, dass sie Dinge auf Abruf in Bewegung setzen. Über Generatoren wird mechanische Energie in elektrische umgewandelt und über Motoren elektrische Energie in mechanische.

   Aber nicht nur Technik wird in dem Ausbildungsberuf benötigt, nein auch kalkulieren, planen, beraten und programmieren steht auf dem Plan. Ein gutes Verständnis für Mathe und Physik sowie Englischkenntnisse sind von Vorteil. Gegebenenfalls arbeiten Elektroniker/innen für Maschinen- und Antriebstechnik auch auf Montage und dabei vielleicht auch im Ausland.

   Überhaupt ist die Arbeit extrem abwechslungsreich und interessant. Es geht über die Inbetriebnahme von Maschinen- und Antriebssystemen hin zur Instandhaltung, sei es auf Montage oder im Betrieb - dazu gehört die Fertigung von Bauteilen wie Wicklungen und Spulen, Montage mit Prüfung und Wartung von elektrischen Maschinen, die Bedienung von Dreh- und Fräsbänken, schweißen, lackieren und vieles mehr.

   Die Ausbildung ist eine klassische duale Berufsausbildung bei der die Berufsschule im Blocksystem besucht wird. Als Vorbereitung wird die mittlere Reife empfohlen und nach dreieinhalb Jahren wird die Prüfung zum/zur Elektroniker/in für Maschinen- und Antriebstechnik abgelegt.

   Auf dem Jobmarkt ist dieser Ausbildungsberuf äußerst gefragt und es gibt Einsatzbereiche z.B. bei Herstellen von Elektromaschinen und -motoren, bei Maschinen- und Anlagebaufirmen, bei Windenergieunternehmen oder in der Feinmechanik-Branche.

   Mit einer entsprechenden Weiterbildung sind die Karrierechancen dann gleich nochmals höher:

  • Besuch der Technikerschule und Abschluss als staatlich geprüfter Techniker/in in verschiedenen Spezialisierungen
  • nach 3 Jahren Gesellenzeit steht auch die Möglichkeit offen den Meister zu machen und dann Fach- und Führungsaufgaben im technischen oder kaufmännischen Bereich zu übernehmen
  • bei entsprechend gutem Abschluss wäre auch ein Studium nach der Ausbildung denkbar, z.B. in Automatisierungstechnik
  • oder aber es steht der Weg in die Selbstständigkeit offen - dazu gehört aber ein guter Business-Plan, gute Kontakte und genügend Startkapital.

   Also alles in allem ein durchaus interessanter und vielversprechender Ausbildungsberuf. Eine Bewerbung lohnt sich!

 

 

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